Teebaumöl ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt

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Teebaumöl ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt

Teebaumöl wird bereits an seinem unverwechselbaren Duft erkannt. Zudem ist es wegen seiner antibakteriellen Wirkung vielfältig verwendbar. Aufgrund dessen wird Teebaumöl besonders geschätzt. Es eignet sich zur Körperhygiene und zur Schönheitspflege – von der Mundspülung bis hin zur Desinfektion von Wunden.

Anwendung und Wirkung

Teebaumöl hilft bei körperlichen und seelischen Beschwerden. Die Anwendungsbereiche, für die das Öl benutzt werden kann, sind enorm. So können Sie es beispielsweise bei Hautproblemen verwenden. Denn die kranke Haut reagiert positiv, weil das Öl Wunden heilt, Entzündungen hemmt und eine antibakterielle Wirkung hat. Die Behandlung besteht daraus, direkt auf die betroffenen Bereiche etwas Öl zu träufeln. So können Sie erfolgreich gegen Pickelchen und Warzen vorgehen. Zudem können Sie das Öl als Antipilzmittel einsetzen.
Für einige Menschen ist Teebaumöl der Geheimtipp bei Erkältungen. Falls Sie Ihre Stimme beruflich brauchen und sich keine Halsschmerzen erlauben können, sollten Sie das Öl ausprobieren. Für eine heilsame Gurgellösung genügen ein paar Tropfen in einem Glas Wasser verteilt. Empfindliche Personen können allergische Reaktionen auf das Öl entwickeln. Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Allein schon der Duft ist sehr auffällig. Das liegt an dem ätherischen Öl, denn es wirkt stimmungsaufhellend. Das haben sogar wissenschaftliche Forschungen ergeben. Dadurch wirkt Teebaumöl vitalisierend auf den Anwender.
Was dem Menschen hilft, kann dem Haustier nicht schaden. So denken zumindest einige Haustierbesitzer und behandeln ihre Tiere mit diesem Öl. Jedoch können die Tiere genauso wie Menschen allergisch reagieren. Aufgrund dessen ist das Öl mit Wasser zu verdünnen, um das Tier zu behandeln. Es empfiehlt sich, bevor Sie Ihr Haustier mit dem Öl einreiben, erst zu testen, ob das Tier das Produkt verträgt. Der Tierarzt kann Ihnen bezüglich der Thematik weiterhelfen, damit Ihr Haustier nicht leiden muss.

Die Körperpflege

In Drogeriemärkten und im Internet gibt es Produkte wie Haarshampoo, Mundwasser und Lotionen, die Teebaumöl enthalten. Das ist natürlich sehr praktisch, wenn schon alles fertig vermischt ist. Denn die Inhalte des Öls haben sich in der Haut- und Körperpflege bewährt. Natürlich können Sie sich so ein Mittel auch selbst herstellen, aber es ist besser, Produkte aus einer Serie zu benutzen. Allerdings enthalten die fertigen Pflegeprodukte nur einen geringen Anteil des Öls, sodass die Wirkung nicht immer gegeben ist. Wenn Sie jedoch sichergehen wollen, dass das Pflegeprodukt auch wirklich hilft, dann achten Sie auf die Zusammensetzung. Kaufen Sie also immer Produkte, die einen möglichst hohen Anteil enthalten. Verwenden Sie wenn möglich reines Teebaumöl. Dieses tragen Sie direkt auf den betroffenen Bereich auf. Das hat sich bei der Hautpflege bewährt. Denn auf die Art wird nur die kranke Stelle behandelt. Falls Ihnen das reine Öl zu stark ist, können Sie es auch mit einem anderen Öl verdünnen.

Herkunft und Herstellung

Der Teebaum ist in Australien beheimatet und gehört zu den Myrtengewächsen. Das ätherische Öl wird durch Destillation der Blätter erzeugt. Wobei die teuere Wasserdampfdestillation die erste Wahl ist, denn der Wasserdampf trennt das ätherische Öl. So entstehen aus 1000 Kilo Blättern nahezu 10 Liter hochwertiges duftendes Öl.

Ernte und Herstellung

Das Teebaumöl wird aus den Blättern des Teebaums gepresst. Da die Blätter schnell nachwachsen, geht der Rohstoff nie aus. Zudem gibt es keinen Grund, Bäume zu fällen. In Australien gibt es die unterschiedlichsten Arten von Bäumen und Sträuchern, die unter den Begriff Teebaum fallen. Doch nur der Melaleuca Alternifolia wird zur Ölgewinnung benutzt. So ist die Wirkung des aus den Blättern gewonnenen Öls in Australien bereits seit Generationen bekannt. Die natürliche Anwendung galt schon bei den Ureinwohnern der Haut- und Gesundheitspflege. Jedoch unterscheidet sich die Anwendung von früher gegenüber den heutigen Standards.

Inhaltsstoffe von Teebaumöl

Teebaumöl ist eine Mischung aus fast einhundert Substanzen, die dem Öl seine besonderen Eigenschaften verleiht. Sehr wichtig sind Terpinen-4-ol, ?-Terpinen, Terpinolen und Terpineol. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe können Sie das Öl verwenden, um gegen Pilzerkrankungen vorzugehen, aber auch Bakterien und Viren. Schon wenige Tropfen lindern die Begleiterscheinungen einer Erkältung. Es ist hilfreich bei Akne und Herpes. Zudem wirkt es bei der Beseitigung von Ungeziefer. Milben und Läuse haben keine Chance mehr sich auszubreiten.
Das Öl zeichnet sich durch seine entzündungshemmende, wundheilende und desinfizierende Wirkung aus. Daher wird es in der Schönheitspflege benutzt, um das Hautbild zu verbessern. Seine antibakterielle Wirkung ist sogar zwölfmal stärker als andere vergleichbare Produkte.

Wirkung von Teebaumöl

Erkältungen, Insektenstiche oder Pilze, davon ist jeder Mensch mal betroffen. Nicht immer muss deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Oft sind gerade die Naturheilmittel die Lösung. Sie sind so etwas wie ein Wundermittel. Der Rohstoff kommt aus der Natur und trotzdem ist die Wirkung verblüffend. Der Arzt muss keine Medikamente verschreiben, sondern das kleine Fläschchen steht in jeder Hausapotheke. Jeder, der schon einmal eine gute Erfahrung mit dem Produkt gemacht hat, der wird immer wieder darauf zurückgreifen. Die Pharmaindustrie verwendet das Teebaumöl und die Kosmetik auch. Es gibt fertige Produkte, die mit dem Öl angereichert sind, aber jeder kann sich seine eigene Creme herstellen. Allein die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und der Vertriebsweg sind beeindruckend. Die Schulmedizin, die Naturmedizin und die Kosmetikbranche sind mit dem Produkt vertraut. Es wird sogar als Antibiotikum eingesetzt.

Anwendung, Dosierung und Darreichungsform

Sofern Ihnen der typische Geruch nichts ausmacht, spricht auch nichts dagegen, zuerst ein Naturmittel einzunehmen, bevor Sie sich vom Arzt noch stärkere Mittel verschreiben lassen. Doch auch die natürlichen Substanzen müssen richtig benutzt werden. Manchmal tritt die Verbesserung auch etwas langsamer ein, aber das ist normal. Als erstes sollten Sie darauf achten, ein hochwertiges Produkt des Teebaums zu kaufen. Nicht von irgendeinem Teebaum, sondern von dem schon oben im Text erwähnten Baum. Das auch zertifiziert ist. Sie erkennen das an dem Gütesiegel. Zwar kann der Name auf dem Etikett stehen, es lohnt sich trotzdem einen Blick auf die Inhalte des Öls zu werden. Denn Sie kaufen nur reines Öl ohne Zusatzstoffe. Falls Sie ein Bioprodukt finden, dann ist das noch besser.
Die richtige Aufbewahrung sorgt für eine jahrelange Lebensdauer und die Erhaltung der guten Qualität. Daher ist das Produkt trocken und dunkel aufzubewahren. So können Sie auch nach Jahren auf die Wirkung des Produkts vertrauen. Dabei ist es egal, ob Sie das Öl äußerlich anwenden oder mit einem anderen Öl verdünnen. Bei einem Insektenstich oder einem Pickel wird das reine Öl direkt auf die Stelle getupft. Das heißt, dass Sie eine geringe Menge benötigen, um die Stelle zu behandeln. Beispielsweise reicht ein einziger Tropfen aus. Falls Sie noch keine Erfahrung mit Teebaumöl gemacht haben, dann können Sie die Wirkung etwas abmildern. Geben Sie noch ein anderes Öl dazu und warten Sie ab, wie sich die Stelle verhält. Falls Sie das Öl vertragen, können Sie es in der reinen Form verwenden. Achten Sie darauf, dass Sie das Öl nicht in die Augen bekommen.

… als Basis für die Hausapotheke

Eine kleine Flasche sollte immer in der Hausapotheke stehen. Das Fläschchen nimmt kaum Platz weg und ist zudem jahrelang haltbar. Die einzelnen Anwendungsbereiche wurden schon im Text angesprochen. Sogar Haustiere lassen sich damit behandeln. Im Großen und Ganzen spricht nichts dagegen, die Hausapotheke mit dem Öl auszustatten.
Das Öl eignet sich außerdem dazu, den Raum zu beduften. Dafür werden ein paar Tropfen in ein Gefäß geträufelt und mit einem Teelicht erhitzt. Auf die Art und Weise kann sich der Duft gut verteilen. Gerade bei seelischen Verstimmungen ist diese Methode hilfreich. Zwar verliert das Öl etwas an seiner Wirkungskraft, aber so wird der Duft mit den Sinnen aufgenommen. Mittlerweile ist der Aromaofen etwas aus der Mode gekommen. Eine neue Generation hat ihn verdrängt. Stattdessen verteilt der Diffuser die Aromen im Raum. Ein Diffuser funktioniert mit ätherischen Ölen. Er hat eine ähnliche Wirkung wie der Aromaofen. Allerdings gehen keine Wirkstoffe mehr verloren, weil sich die Partikel durch den Wasserdampf verteilen. Die Raumluft wird nicht nur befeuchtet, sie wird gleichzeitig beduftet. Die Personen, die sich im Raum befinden, atmen den Duft gleichzeitig ein.

Nebenwirkungen von dem ätherischen Öl

Sofern die Menschen das ätherische Öl vertragen, ist das Produkt eine ideale Möglichkeit um Beschwerden zu lindern. Leider können unter der Verwendung der Öle auch allergische Reaktionen auftreten. So eine Kontaktallergie kann die Haut reizen, wenn das Öl unverdünnt aufgetragen wurde. Die Person verträgt die hohe Konzentration des Mittels nicht.

Studien zu …

Das Teebaumöl entwickelt antibakterielle und antivirale Wirkungen. Das wussten schon die Ureinwohner Australiens. Gerade deshalb werden diese Öle genauer untersucht. So gab es beispielsweise Studien zu Pilzerkrankungen und die positive Wirksamkeit des Öls wurde festgestellt. Auch bei Hauterkrankungen kam heraus, dass die Entzündungen zurückgingen.
Dass sich das Öl durch zahlreiche Wirkungen hervorhebt, davon waren die Menschen immer überzeugt. Doch erst Dr Penefold bestätigte im Jahr 1920, was bisher alle angenommen hatten. Allerdings war das Erstaunen über seine Ergebnisse groß, sodass weiter geforscht wurde. Jedoch stattete die australische Regierung ihre Soldaten mit dem Wundermittel aus.
Sogar der große James Cook, der sich im Jahr 1770 auf einer großen Expedition befand, entdeckte mit einem Botaniker die Teebäume in Australien. Ihnen blieben die Bäume und die Wirkung der Blätter nicht verborgen. Sie stellten einige Versuche an und entdeckten die Zubereitung des Heilmittels. Sie erkannten die positiven Auswirkungen der Blätter auf die Haut. Davon profitierten schließlich die Mannschaften an Bord. Doch auch die Engländer konnten sich freuen, weil Cook Pflanzen nach England einführte. Dann konnten weitere Studien mit dem Teebaum und seinen Blättern durchgeführt werden.

teebaum-oel… in der Küche

Es gibt Personen, die verwenden Teebaumöl mit Wasser verdünnt, falls sich Ameisen in der Küche aufhalten. Andere benutzen das Öl zur Reinigung. Sie haben dann ein Mittel für die gesamte Wohnung. Dafür geben Sie einige Tropfen Öl in einen Liter Wasser. Damit lassen sich die unterschiedlichsten Materialien wischen – vom Holz bis hin zum Glas. Achten Sie immer darauf, dass Sie das Mittel nicht in die Augen bekommen. Sie können auch ein paar Tropfen in die Waschmaschine geben. Auf diesem Weg desinfizieren Sie die Wäsche.

Kaufen und lagern

Sie können fertige Produkte wie Shampoo und Mundwasser kaufen, die Teebaumöl enthalten. Sie können auch reines Öl kaufen. Damit können Sie dann auch Ihre eigenen Produkte mischen. Besonders wenn es um die Gesundheit geht, sollten Sie auf die Qualität der Produkte achten das gilt auch für das Teebaumöl. Kaufen Sie nur gute Qualität, sonst schaden Sie womöglich Ihrer Gesundheit. Das Öl sollte zu 100 Prozent rein sein und möglichst ein Bioprodukt. Schützen Sie das Produkt vor direkter Sonneneinstrahlung. Lagern Sie das Öl trocken und bewahren Sie es vorzugsweise in einem Schrank auf. Dann hält es sich mehrere Jahre lang, ohne an Qualität zu verlieren. Die verschiedenen Produkte sind in Drogeriemärkten erhältlich, in der Apotheke und im Internet. Die Fläschchen mit einer Füllmenge von 10 ml kosten ungefähr 10 Euro.

Fazit

Teebaumöl wird aus dem in Australien vorkommenden Teebaum Melaleuca alternifolia hergestellt. Die Aborigines haben damit schon geheilt. Im Zweiten Weltkrieg hatte jeder australische Soldat sein Mittel gegen Infektionen dabei. Im Jahr 1770 brachte Cook die Teebäume mit nach England. Terpinen-4-ol verleiht dem Öl die Kraft, Pilzerkrankungen zu behandeln. Das ätherische Öl ist lange haltbar und sparsam in der Anwendung. Verträglich wird das Öl, wenn es in einem Verhältnis von 1:10 gemischt wird. Schwitzige Füße und Herpes lassen sich damit behandeln. Es eignet sich zur Körperhygiene und zur Schönheitspflege – von der Zahncreme bis hin zur Desinfektion von Wunden. Das Öl lässt sich im Alltag anwenden, um kleine Beschwerden zu lindern. Deshalb ist eine Flasche in der Hausapotheke hilfreich. Es wirkt bei Erkältungen und Stimmungsschwankungen. Sogar Haustiere profitieren von dem Öl. Allerdings ist die Anwendung zu beachten, denn es genügen schon wenige Tropfen, um eine Wirkung zu erzielen. Auch als Reinigungsmittel wird es benutzt. Damit werden Holzflächen, Glasplatten oder Toiletten desinfiziert – und sogar die Wäsche.

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Die Moderatorin erklärt die Anwendung des Öls und gibt Tipps, wofür es sich besonders eignet.