Yacon – eine Knollenpflanze als Superfood?

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Wurzel- und Knollennahrungspflanzen kommen in Deutschland in kaum vergleichbarer Häufigkeit auf den Teller. Neben der allseits bekannten Kartoffel hat auch die Süßkartoffel in den letzten Jahren mehr und mehr Einzug in die deutsche Küche erhalten. Dies könnte auch der Yacon-Knolle gelingen, die bislang nur den wenigsten bekannt ist, aber großes Potential hat. Sie ist zwar preislich vergleichsweise teuer, kann aber auch einfach im eigenen Garten angebaut werden.

Herkunft, Aussehen und Geschmack

Ebenso wie die Kartoffel hat auch die Yacon-Knolle ihren Ursprung in Südamerika, wo sie hauptsächlich in den Hochebenen der Anden zwischen 900 und 3300 Metern wächst. Für den Abbau der Knolle bekannte Länder sind vor allem Bolivien, Peru, Venezuela, Ecuador und Argentinien, in denen sie seit hunderten von Jahren als Nahrungsmittel und Heilpflanze genutzt wird. Yacon ist allerdings äußerst anpassungsfähig, sodass der Anbau heute nicht mehr nur in Südamerika erfolgt. Vielmehr kann die Knolle auch in asiatischen Ländern wie China, Japan, Südkorea, Taiwan oder den Philippinen und den USA sowie Australien und Neuseeland auf dem Feld gefunden werden. Auch in europäischen Ländern wie Tschechien, Russland und sogar in Deutschland wird Yacon heutzutage angebaut. Während die Pflanze in subtropischen Gebieten eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen kann, wird sie hierzulande bei warmen und sonnigen Wetter immerhin bis zu zwei Metern groß. Die Blätter der Pflanze erreichen eine beachtliche Größe von bis zu 25 x 35 Zentimetern und sorgen damit für eine außerordentliche Photosynthese, die einen großen Teil zum Wachstum der Knolle beiträgt. Gegen Ende der Erntezeit werden orange und gelbe Blüten gebildet, die zwar schön aussehen, jedoch nicht der Vermehrung dienen können. Im Bodenbereich bildet die Pflanze ein großes Wurzelsystem, das aus der Vermehrungswurzel und den Vermehrungsknospen besteht. Darunter bildet sich die essbare Knolle, die je nach klimatischer Lage eine Länge von bis zu 20 Zentimetern, einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern und ein Gewicht von über einem Kilo erreichen kann, wobei das durchschnittliche und auch hierzulande realistisch erreichbare Gewicht eher zwischen 200 und 600 Gramm liegt.

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Yacon schmeckt erfrischend süß und erinnert an eine Mischung aus Birne, Apfel, Melone und Mango.

Anbau und Ernte

Wenn Sie nicht auf Produkte aus dem Supermarkt oder dem Internet zurückgreifen möchten, können Sie ihren Yacon auch selbst im eigenen Garten anbauen. Der Anbau sollte aber erst dann erfolgen, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Hierbei können Sie sich etwa an der Anbauzeit von Tomaten orientieren, sodass sich je nach Wetterprognose ein Anbau zwischen April und Mai empfiehlt. Die Pflanzen verfügen über ein großes Wurzelsystem, sodass darauf geachtet werden sollte, etwa einen Meter Abstand zwischen den einzelnen Wurzeln zu lassen. Zudem sollte der Boden ausreichend tief aufgelockert werden, damit sich die Wurzeln ohne Schwierigkeiten ausbilden können. Die spätere Knolle hat einen Wassergehalt von bis zu 90 % und verfügt somit über eine extrem hohe Wasser-Speicherfähigkeit. Daher müssen Sie die Pflanze während der gesamten Zeit des Anbaus ausreichend bewässern. Der Ort des Anbaus sollte zudem keine Schattenplätze haben, da die Pflanze für eine spätere erfolgreiche Ernte so viel Sonne wie möglich benötigt. Ideal ist daher eine Lage auf einem ebenen Feld oder einem Hang in südlicher oder südwestlicher Richtung. Auf künstlichen Dünger sollten Sie während des Anbaus verzichten, da durchaus die Gefahr besteht, dass seine Bestandteile in der Knolle eingelagert werden. Wenn Sie dennoch Dünger benutzen wollen, sollten Sie daher lieber natürliche Dünger wie Kompost oder Brenneseljauche verwenden. Beachten sollten Sie auch, dass sich vor allem an Regentagen regelmäßig Schnecken auf den Blättern der Pflanze festsetzen. Diese sollten Sie dann möglichst schnell entfernen, um eine bestmögliche Photosynthese zu gewährleisten.
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Die Erntezeit variiert natürlich nach der vorherrschenden klimatischen Lage. Hier liegt jedoch ein wesentlicher Unterschied zur Kartoffel. Während diese oftmals bereits ab Juni geerntet werden kann, liegt die Haupterntezeit der Yaconknolle in Deutschland zwischen Oktober und November. Problematisch ist dabei, dass die Blätter der Pflanze zu dieser Jahreszeit für gewöhnlich absterben und der Knolle keinen Schutz mehr vor stärkerem Frost bieten. Die Knolle ist dabei leicht zerbrechlich, sodass sie bei einer maschinellen Ernte mit großer Wahrscheinlichkeit Schaden nehmen würde. Daher sollten Sie es vorziehen, die Pflanze mit einem stabilen Spaten oder einer Gartengabel mit langen Zinken auszuheben. Nach der Ernte müssen Sie die Knollen in luftdurchlässigen Behältern trocknen, da sie ansonsten verderben könnten. Empfehlenswert ist es dabei, die Behälter an einem frostfreien, aber dafür sonnigen Ort zu platzieren, da das Aroma der Knolle durch das Tageslicht angeregt wird und sich der spätere Geschmack dadurch weiter verbessert. Wenn die erste Kälte hereinbricht, verfärben sich die Blätter der Pflanze dunkel. Eine solche Verfärbung ein klares Indiz dafür, dass die Ernte nun möglichst schnell stattfinden sollte.

Durch den notwendigen Verzicht auf eine maschinelle Ernte wird der Abbau aufwendiger, weshalb Yacon teurer als andere, stabilere und somit maschinell zu erntende Knollengemüse-Sorten ist. Umso mehr kann es sich für Sie lohnen, die Pflanze selbst in ihrem Garten anzubauen. Die Pflanze ist aber nicht winterfest, sodass Sie den zweiteiligen Wurzelstock der Pflanze ausgraben und zum Überwintern in einem Substrat wie beispielsweise Kiessand in einem frostfreien, nicht zu trockenen Ort wie einer Garage, einem Keller oder einem Gewächshaus lagern sollten. Wenn das nächste Jahr gekommen und kein Kälteeinbruch mehr zu erwarten ist, können Sie die Wurzeln dann einfach neu einsetzen.

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Mineralstoffe, Vitamine und Proteine

Die Wurzeln enthalten im Vergleich zu anderen Lebensmitteln relativ wenig Mineralien, Vitamine und Proteine. So liegen die Werte für Calcium, Phosphor und Protein bei jeweils 2 bis 2,3 %. Dazu kommen ca. 1,5 % Ballaststoffe, 0,3 % Fett und 0,04 % Eisen. Die am stärksten enthaltenen Vitamine sind Vitamin C und Vitamin A1 mit ca. 1 bis 1,4 %. Dazu kommt Vitamin B3 mit ca. 0,03 %, Vitamin B2 mit 0,01 % und Vitamin B1 mit 0,001 %.

Inhaltsstoffe

Je nach Sorte, Klima und Abbauort kann die Zusammensetzung der Nährwerte schwanken. Konstant ist aber der hohe Wassergehalt der Knolle, der höher als bei Kartoffel und Süßkartoffel liegt und bis zu 90 % des Inhaltes ausmachen kann. Daneben sind Kohlenhydrate der Hauptbestandteil. Diese werden jedoch nicht wie etwa bei Kartoffeln als Stärke eingelagert, sondern finden sich vielmehr zu etwa 75 % im Form von Fructose, Glucose und Saccharose und zu 25 % in Form von Oligofructose und Inulin in der Knolle wieder. Die einzelnen Zuckerarten finden sich zwar in vielen Pflanzen, jedoch nie in so hohen Mengen wie in der Yaconknolle.

Wirkung

Durch das Inulin wird nach dem Verzehr das Wachstum gesunder Bakterien im Darm gefördert, die einen wirksamen Schutz gegen die Entstehung von Dickdarmtumoren darstellen können. Die Knolle wirkt also präbiotisch und bietet eine tolle Möglichkeit, eine kranke Darmflora auf natürliche Art und Weise zu sanieren. Die Inhaltsstoffe haben jedoch auch Auswirkungen auf die Darmschleimhaut, da die entstehenden Fettsäuren zur Energiegewinnung genutzt werden können, was einerseits zu einer schnelleren Regeneration der Darmschleimhaut und andererseits zu einer besseren Abwehrkraft gegen schädliche Bakterien führt. Auf diese Weise wird Ihr gesamtes Immunsystem gestärkt. Auch Verdauungsprobleme können mit dem Verzehr von Yacon bekämpft werden, da die enthaltenen Zuckerstoffe die Darmpassagezeit reduzieren und der hohe Wassergehalt der Knolle für einen gesünderen Stuhl sorgt.

Wenn Sie die Blätter der Pflanze verarbeiten, beispielsweise zu einem Tee, kann dies eine den Blutzucker senkende Wirkung haben und sich so positiv auf Diabeteserkrankungen auswirken. Auch die Knolle könnte sich für Diabetiker eignen, da sie die Aufnahme von Kohlenhydraten ermöglicht, ohne dass die Blutglukose-Konzentration im Körper ansteigt. Auch der Calciumhaushalt wird durch die hochwertigen Zuckerstoffe gefördert, sodass der Verzehr von Yacon einen positiven Einfluss auf die Knochengesundheit hat, ohne dass zugleich mehr Calcium durch die Nahrung aufgenommen werden muss.

Aufpassen sollte Sie jedoch, wenn Sie an einer Fructoseintoleranz leiden, da die kleinen Restzuckermengen in der Knolle unter anderem aus freier Fructose bestehen und diese teilweise nicht besonders gut vertragen werden. Sind Sie die Präbiotika nicht gewöhnt, sollten Sie sich erstmal langsam an den Verzehr der Knolle herantasten, da die Zuckerbestandteile – auch wenn sie einen ansonsten sehr positiven Einfluss auf der Körper haben – in größeren Mengen, wie sie beispielsweise für einen Kuchen erforderlich wäre, zu Blähungen führen können.

Basis für eine erfolgreiche Diät

Yacon eignet sich hervorragend als Basis einer erfolgreichen Diät. Denn durch die schwer verdaulichen Kohlenhydrate tritt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ein und das Hungergefühl wird unterdrückt. Zudem können Sie das aus der Knolle gewinnbare Sirup als Zuckerersatz verwenden und so mächtig Kalorien einsparen. Während der im Haushalt zu findende Zucker um die 400 Kilokalorien pro 100 Gramm enthält, sind es beim Yaconsirup nur etwa 300. Zudem wird der Stoffwechsel durch den Verzehr der Knolle angeregt. Yacon hat somit weit mehr positive Effekte im Rahmen einer Diät als die bloße Kalorienersparnis.

Für die Diät empfiehlt es sich, täglich 100 % reinen Yaconsirup einzunehmen. Entweder einen großen Esslöffel am Tag, oder aber dreimal einen Teelöffel. Alternativ können Sie die Menge auch in Speisen oder Getränken zu sich nehmen. Für die beste Wirkung sollte die Einnahme aber immer vor der Mahlzeit erfolgen. Der Sirup sorgt natürlich nicht alleine für eine Gewichtsabnahme, sondern unterstützt diese lediglich. Auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung muss also dennoch geachtet werden. Trotzdem kann das Sirup während einer Diät für eine große Erleichterung sorgen und bietet zudem viele andere gesundheitlich positive Effekte.

Gesundheitsbezogene Studien

Mehrere Studien haben die gewichtsreduzierende und gesundheitsfördernde Wirkung von Yacon bestätigt. So sollten 55 übergewichtige Frauen auf eine kalorienreduzierte Ernährung achten. Die Hälfte der Frauen nahm während der vier Monate dauernden Studie zudem 0,1 bis 0,3 Gramm Yaconsirup zu sich, während die anderen Frauen ein Placebo Produkt einnahmen. Die Yacon zu sich nehmenden Frauen verloren in der gesamten Studiendauer im Schnitt 15 Kilogramm mehr als die Frauen, die das Placebo Produkt zu sich nahmen. Zudem litt kaum eine der Yacon aufnehmenden Frauen noch an Verstopfung. Die Insulinwerte sanken um 42 Prozent und die Insulinresistenz der Zellen reduzierte sich um 67 %. Auch die Cholesterinwerte sanken um fast ein Drittel. Die Studie bestätigt also, dass Yacon einerseits eine erfolgreiche Diät ermöglicht und andererseits einen hervorragenden Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat.

In einer anderen Studie wurde eine positive Wirkung auf die Leber festgestellt. Dabei wurden täglich 2,4 Gramm Yacon in Kombination mit 0,8 Gramm Mariendistel eingenommen. Zusammen sorgten die beiden Nahrungsmittel für einen besseren Schutz der Leber vor einer Fetteinlagerung, für eine Regulierung der Blutfettwerte und auch insgesamt für deutlich gesündere Leberwerte. Auf diese Weise kann die Knolle auch zum Abbau einer Fettleber genutzt werden.

Küche

Die Knolle ist in der Küche vielseitig einsetzbar und kann sogar roh verzehrt werden. In Südamerika bereitet man sie beispielsweise als rohes Gemüse oder Frucht zu und verwendet sie als Bestandteil eines Salates. Achten sollten Sie aber darauf, dass Sie die Knolle vor dem Verzehr schälen, da das bittere Aroma der Schale den süßen Geschmack der Yacon überlagern würde. Weiterhin eignet sich die Pflanze durch ihren hohen Wassergehalt und ihren Geschmack ideal für die Zubereitung eines Smoothies. Dafür sollten Sie diese je nach ihren persönlichen Vorlieben mit Früchten wie Bananen, Erdbeeren oder Ananas mixen und dazu etwas Fruchtsaft hinzufügen. Für das Feintuning des Smoothies können Sie zudem Zutaten wie Olivenöl, Kräuter oder Gewürze wie Zimt oder Kurkuma verwenden.

Weiterhin können Sie die Knolle zu einem Pulver oder einem süßen Sirup verarbeiten und damit den Zucker in Kaffee oder Tee ersetzen. So wird aus der Pflanze ein gesundes Süßungsmittel mit vielen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Zur Herstellung des Sirups müssen Sie den Saft aus der Knolle pressen, filtern und dann den Wasseranteil bis zur Sirupkonsistenz verdampfen. Für die Herstellung des Pulvers sollten Sie die Knolle zunächst in kleine Stücke schneiden und diese danach entsaften und dehydrieren, bis nur noch das Pulver übrig ist. Das Pulver eignet sich dabei hervorragend als Süßungsmittel beim Backen oder Kochen.

Sie können aus der Yacon-Knolle auch eine leckere Marmelade zubereiten, wozu Sie diese einfach nur kleinschneiden und einkochen müssen. Auf die Zugabe von Zucker oder anderen Süßungsmitteln können Sie dabei aufgrund der natürlichen Süße der Wurzel getrost verzichten. Yaconsirup schmeckt auch in Müslis, Proteinshakes oder als Bestandteil eines Salatdressings. Hierzu können Sie zahlreiche großartige Rezepte im Internet finden.

Braten und Frittieren

Wie eine normale Kartoffel kann auch die Yacon zum Braten oder Frittieren verwendet werden. Zum Braten sollten Sie die Knolle in etwa 6 bis 10 Millimeter dicke Scheiben schneiden und sie dann auf beiden Seiten mit etwas Olivenöl bestreichen. Anschließend sollten Sie die Scheiben etwa 8 bis 12 Minuten von beiden Seiten braten. In Kombination hierzu sind etwa mit Frischkäse gefüllte Paprika oder Champignons, Tomaten oder frischer Salat zu empfehlen, wobei Ihrer Phantasie auch dabei keine Grenzen gesetzt sind.

Mithilfe einer Fritteuse können Sie aus der Knolle zudem leckere Chips herstellen. Dazu müssen Sie die Knolle einfach nur in etwa zwei Millimeter dicke Scheiben schneiden. Das Frittieren hat einen angenehmen Effekt auf den Geschmack und verleiht den Chips eine angenehme Süße. Daher kann auch hier darauf verzichtet werden, andere Süßungsmittel bei der Zubereitung zu verwenden.

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Lagerung und Kaufmöglichkeiten

Idealerweise wird die Knolle in einer Holzkiste oder auf einem Regalbrett etc. gelagert. Dabei müssen Sie ein paar einfache, aber wichtige Hinweise beachten. Der Lagerort muss frei von Frost sein und sollte eine mittlere Temperatur zwischen 14 und 18 Grad haben. Dennoch sollte der Ort eine gewisse Luftfeuchtigkeit aufweisen können, um zu verhindern, dass die Knollen austrocknen. Behelfsweise können Sie die Luftfeuchtigkeit dadurch erhöhen, indem Sie Schalen mit Wasser in der Nähe der Knollen platzieren. Diese nehmen dann das verdunstete Wasser aus der Schale auf und trocken so nicht aus. Natürlich müssen Sie darauf achten, die Schalen regelmäßig wieder aufzufüllen. Um den Geschmack der Knolle zu verbessern bietet sich zudem ein Lagerort mit langer Tageslichteinwirkung an. Die Knolle konnte bis zu ihrer Ernte noch kein Tageslicht genießen. Wenn Sie dieses der Knolle nun zukommen lassen, setzt sich ein Prozess in Gang, der den späteren Geschmack versüßt. Hierbei kann die Haut der Knolle etwas an Straffheit verlieren. Dies ist zwar nicht weiter schlimm, umso mehr sollte jedoch auf eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr geachtet werden. Auf diese Weise kann Yacon monatelang gelagert werden, sodass Sie mit ruhigem Gewissen größere Mengen anbauen oder kaufen können. Wenn Sie die Knolle im Rahmen einer Diät verwenden wollen, sollten Sie jedoch lieber einen frischen Verzehr bevorzugen, da bei einer längeren Lagerung die hochwertigen Zuckerstoffe abgebaut werden können und so der glykämische Index ansteigt.

In Supermärkten gibt es die Knolle bisweilen noch kaum zu kaufen. Wenn Sie die Pflanze nicht selbst anbauen, können Sie aber auf Angebote aus dem Internet zurückkommen. Hier können Sie auf diversen Seiten wie zum Beispiel der von Amazon fündig werden.

Fazit

Yacon enthält zwar relativ wenig Mineralien, Proteine und Vitamine, kann aber dennoch durchaus als Superfood bezeichnet werden, da die hochwertigen Zuckerstoffe in der Knolle viele positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann. Zudem eignet sich das Produkt gut für eine erfolgreiche Diät. Die Knolle ist in der Küche vielseitig einsetzbar und kann letztlich auch aufgrund des einzigartigen Geschmacks überzeugen. Es könnte sich also für Sie lohnen, Yacon entweder auf ihre Einkaufsliste zu setzen oder noch besser, die Pflanze gleich selbst in ihrem Garten anzubauen. Nicht nur ihre Geschmacksknospen, sondern auch ihre Gesundheit würde es Ihnen danken.

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